Montag 21. August 2017
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KARRIERECHANCE PARTNERIN - Frauen in Wirtschaftskanzleien

 

Minerva Studio - FotoliaIm Rahmen der Vorfeld-Diskussion stellen wir Ihnen vier Kanzleien vor, die bereits Rahmenbedingungen geschaffen haben, damit auch Frauen PartnerInnen werden können.

 

*) Woran liegt es, dass trotzdem verhältnismäßig wenige Frauen an die Spitze kommen?
*) Welche Unterstützung bieten Kanzleien den Eltern bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie?
*) Von vielen großen Kanzleien werden flexible Arbeitszeitmodelle, Home Office und Sabbaticals angeboten. Wie sieht es in der Realität mit der Umsetzung aus?
*) Ist eine Karriere als Teilzeit PartnerIn möglich und auch realistisch?
*) Inwiefern spielt das Thema Gender Diversity bei Mandanten in Österreich und international eine Rolle? Werden gemischte Teams ausdrücklich gewünscht? Sind Quoten in diesem Zusammenhang im Kommen?
*) Wird Väterkarenz angeboten und auch in Anspruch genommen?

 

 

Der HR-Chef einer deutschen Kanzlei meinte: „In Teilzeit zu arbeiten, ist eine echte Karrierebremse. Für manche Bereiche im Wirtschaftsrecht komme das gar nicht in Frage. Da müssen Sie einfach auch mal tief in der Nacht arbeiten, weil die Zeitverschiebung nur enge Zeitfenster zulässt.“ Auch von Job-Sharing hält er nichts: „Sich ein Mandat zu teilen, funktioniert nicht. Das ist wie bei einer Herz-OP: Die macht auch ein Chirurg von Anfang bis Ende.“

 

Das Thema Mutterschutz und Elternzeit ist ein heißes Thema für die meisten Kanzleien, insbesondere in den großen Sozietäten. Einige bestätigen, dass sie Anwältinnen häufig schon drei bis vier Jahren vor der möglichen Ernennung zur Partnerin verlieren, weil diese sich um ein berufliches Umfeld bemühten, das – vermeintlich – besser zu ihrer Familienplanung passe. Jedoch treffen seit geraumer Zeit Anwältinnen immer öfter in den eigenen Reihen auf MentorInnen, die sie aktiv unterstützen. Auch alteingesessene Kanzleien haben mittlerweile erkannt: Ohne Frauen geht es nicht – auch nicht „oben“ auf Partnerebene. Dafür sprechen nicht zuletzt ökonomische Gründe. Gemischte Teams, das zeigen Studien aus dem angloamerikanischen Raum, sind deutlich erfolgreicher bei der Akquise und Abarbeitung von Mandaten.

 

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit Führungskräften und Jungakademikerinnen folgender Kanzleien

  • Baker & McKenzie
  • Binder Grösswang
  • Freshfields Bruckhaus Deringer
  • Wolf Theiss

Alle Kanzleien suchen beruflichen Nachwuchs und freuen sich, mit Ihnen in Kontakt zu treten.

 

Die Podiumsdiskussion ist in zwei Runden aufgeteilt. In der 1. Runde (18.00-18.45 Uhr) berichten Führungskräfte aus ihren Arbeitsbereichen. In der 2. Runde kommen BerufseinsteigerInnen zu Wort (18.45-19.15 Uhr). Natürlich freuen wir uns auch auf Ihre Fragen, damit Sie alle Informationen bekommen, die Sie für Ihren Berufseinstieg benötigen. Im Anschluss lädt UNIPORT zu einem Networking-Buffet ein.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Fragen und bitten Sie aufgrund der beschränkten Raumkapazitäten um Anmeldung.

 

Eintritt frei!

 

Anmeldung nicht mehr möglich

 

Termin:  9. November 2016 
Uhrzeit:  18.00 - 19.15 Uhr: Diskussion, anschließend Networking-Buffet 
Ort: Juridicum, DG, Schottenbastei 10-16, 1010 Wien
Moderation:  Mag. Michael Köttritsch, MA

 

 


 

Führungskräfte:                   
                   
                 

 Dr. Eva-Maria Ségur-Cabanac, LL.M. 

Partnerin

   

Mag. Christine Dietz, LL.M.

Partnerin

   

Dr. Florian Klimscha, LL.M.

Partner

   

Dr. Ralf Peschek, LL.M.

Partner

                   
 JungakademikerIn:                  
       franzhelmreichfotografie, Franz Helmreich Fotograf            roland unger
Mag. Stephanie Sauer

Associate

   

Mag. Cordelia Klauhs

Rechtsanwaltsanwärterin

   

MMag. Dr. Katharina Kubik

Associate

   

MMag. Alexandra Avram

Associate

                   
                   
                   
                   

 

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